Die Harfenzither

Die Harfenzither ist leicht zu erlernen

Dieses Instrument ist ohne Notenkenntnisse leicht zu erlernen. Denn mit nur einem Fingerdruck und dem Anschlagen der 36 Saiten erklingt ein reicher Akkord über drei Oktaven. In kürzester Zeit ist so eine Liedbegleitung möglich. Durch die übersichtliche Harmonieanordnung kann man problemlos neue Lieder komponieren.

Die Harfenzither erhielt ihren Namen aufgrund ihres süssen Klanges und der am meissten angewandten Spielhaltung am Oberkörper im ?appalachian style?. In den USA, wo sich die Harfenzither, ab ca. 1900, zu einem Volksinstrument entwickelte, nennt man sie auch ?mountain piano? oder "autoharp". Den Namen "Autoharp" hat sich die amerikanische Firma "Oscar Schmidt" patentieren lassen.

Man zählt sie zur Gruppe der soziale Kontakte fördernden und kreativen Instrumente. Die sehr leicht zu erlernende Zither wird mit ihren fertigen Akkorden, deshalb auch ?Akkordharfe?, im Englischen ?chordharp?, genannt.

 

Die  Harfenzither ist das ideale Begleitinstrument zum eigenen Gesang. Man braucht kein aufwändiges Fingersystem erlernen und kann sich sofort selbst begleiten. Die Stege müssen nur stark genug heruntergedrückt werden, dadurch werden mit den Filzpölsterchen die Saiten abgedrückt, die nicht klingen sollen.

Die Harfenzither ist eines der am vielseitigsten einsetzbaren Musikinstrumente, dazu kompakt und transportabel.


Sie wird in der Musiktherapie eingesetzt, auch bei dementen und behinderten Patienten. Man spielt sie in Schulen und Gemeinden, nutzt sie für die Hausmusik und den Chorgesang. Weil sie so leicht zu erlernen ist, haben besonders ältere Menschen Freude am Instrument. Nun können sie die seit  Jugendzeiten vertrauten Volkslieder endlich mit eigener Begleitung singen. Ihr zarter, heller Klang berührt die Seele und läd zum Träumen ein. Weiter >>